Gepostet von admin Gepostet am 08 - Nov - 2011

Daten, um einen Immobilienkredit berechnen zu können

Ein der ersten Fragen stellt sich nach dem verfügbaren Eigenkapital. Also, wie viel Geld hat man zur Verfügung, dass man nicht über einen Kredit für die Finanzierung der Immobilie fremdfinanzieren muss. Jeder Euro mehr spart dabei bares Geld, denn eine Immobilienfinanzierung ist trotz nach wie vor günstiger Konditionen noch immer eine finanzielle Belastung für einen sehr langen Zeitraum. Dabei gilt es auch, die Nebenkosten zu berücksichtigen, denn diese können bis zu 10 % des eigentlichen Kaufpreises ausmachen. Neben der Courtage für einen Makler sind dies vor allem die Notargebühren für den Kaufvertrag sowie die Grunderwerbssteuer. Die Kosten für den Notar und die Steuer sind dabei festgelegt, die Kosten für einen Makler können dabei allerdings variieren, denn es gibt hier regionale Unterschiede bei der Höhe der Maklercourtage.

Hat man die Gesamtkosten, also Kaufpreis und Nebenkosten, für das Traumhaus ermittelt und das Eigenkapital abgezogen, weiß man, wie viel Geld man über Fremdmittel finanzieren muss. Die nach wie vor gängigste Finanzierungsform ist dabei über einen Bausparvertrag, der allerdings einen gewissen Vorlauf, die sogenannte Ansparphase, benötigt. Hat man diese Phase hinter sich gebracht, die im Normalfall 8 Jahre dauert, gewährt der Finanzierer einen Kredit über die Höhe des dann noch benötigten Kapitals als Bauspardarlehen. Dabei stehen die Höhe der Ansparleistung und des Bauspardarlehens natürlich in einem Verhältnis zueinander, sodass eine geringe Ansparleistung auch nur in einem kleinen Bauspardarlehen resultiert.

Für die Finanzierung sind dann neben der Höhe des Darlehens noch die Tilgung, die Höhe der Zinsen und die Laufzeit wichtig. Die Tilgung wird normalerweise mit 1 % pro Monat angesetzt, sodass man theoretisch das Darlehen nach 100 Monaten getilgt hätte. Da die Darlehenssumme aber wie jeder andere Kredit auch verzinst wird, erhöht sich die Laufzeit und die gesamte Rückzahlungssumme entsprechend. Dabei kann sich der Zins während der Laufzeit ändern, man kann diesen aber für eine bestimmte Zeit festschreiben. Je länger dabei die Zinsbindung, desto höher der Zinssatz.

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