Gepostet von admin Gepostet am 13 - Mai - 2011

Mit einem Kredit eine Eigentumswohnung finanzieren

Viele Menschen träumen davon, in einer Eigentumswohnung zu leben. Ein Argument für den Kauf einer Eigentumswohnung besteht darin, dass die monatlichen Mietzahlungen auch als Raten für die Tilgung eines Kredites eingesetzt werden könnten. Das wäre keine größere finanzielle Belastung, aber nach einigen Jahren ist man nicht mehr Mieter, sondern der Eigentümer der Wohnung. Außerdem können in einer Eigentumswohnung nach Belieben bauliche Veränderungen vorgenommen werden.

Aus diesen Gründen interessieren sich zahlreiche Mieter für den Erwerb einer Eigentumswohnung, und wenn nicht ausreichendes Kapital vorhanden ist, kann unter Umständen ein Bankdarlehen in Anspruch genommen werden. Wer einen Immobilienkredit aufnehmen möchte, sollte sich im Vorfeld gründlich über die aktuellen Finanzierungsmöglichkeiten informieren. Es gibt zahlreiche Banken und Kreditinstitute, die für den Kauf von Immobilien Darlehen zur Verfügung stellen, es ist jedoch empfehlenswert, sich umfassend über die Struktur und Reputation des jeweiligen Unternehmens zu informieren. Wenn man ein Unternehmen gefunden hat, das einen seriösen Eindruck macht und Immobilienkredite zu günstigen Konditionen gewährt, sollte man einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren, um die Details der Finanzierung zu besprechen.

Wenn man einen Kreditantrag für einen Immobilienkauf stellt, muss man in der Regel seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse offenlegen. Das Kreditinstitut prüft, ob der Antragsteller voraussichtlich in der Lage sein wird, die monatlichen Kreditraten zurückzuzahlen. Dazu wird das monatliche Einkommen (Gehalt, Einkommen aus Vermietung und Verpachtung etc.) addiert und von dieser Summe werden Pauschalbeträge für den Lebensunterhalt jeder im Haushalt lebenden Person abgezogen. Wenn ein ausreichender finanzieller Spielraum errechnet wird, stehen die Chancen auf die Bewilligung des Kredites gut. Das Einkommen der Antragsteller muss nachgewiesen werden, z.B. durch aktuelle Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen und Mietverträge. Um ein Darlehen zu erhalten, muss man in der Regel über einen unbefristeten Arbeitsvertrag verfügen. Wer lediglich ein befristetes Arbeitsverhältnis vorweisen kann, hat keine guten Chancen auf die Gewährung des Kredites zum Kauf der Eigentumswohnung. Für den Kauf der Wohnung sollten außerdem ca. 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital vorhanden sein.

Falls das Kreditinstitut das Darlehen bewilligt, kann der Kauf der Immobilie in die Wege geleitet werden. Wie bei jedem Immobiliengeschäft ist auch beim Kauf einer Eigentumswohnung ein notarieller Kaufvertrag abzuschließen. Die finanzierende Bank muss in die Kaufverhandlungen einbezogen werden. Ein wichtiger Aspekt ist die Zahlung des Kaufpreises. In der Regel wird sie veranlasst, wenn der Käufer die Auflassungsvormerkung vom zuständigen Grundbuchamt erhalten hat, denn erst dann kann er sich sicher sein, dass er als zukünftiger Eigentümer im Grundbuch eingetragen wird. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Kaufpreis unmittelbar nach Unterzeichnung des Kaufvertrages auf einem Notaranderkonto zu hinterlegen. Der Betrag wird dann an den Verkäufer ausgezahlt, wenn die Auflassungsvormerkung erfolgt ist. Diese Fragen müssen im Vorfeld der Kaufes mit dem Kreditinstitut geklärt werden, damit es nicht zu Unstimmigkeiten kommt.

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